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Retromemo:
05.08.2026 21:25
Wer im Wald nach Himbeeren piepst, kriegt im Kiez sofort das Lösch-Skript bar auf die Kralle! Veteranen lesen nix zu Ende und speichern nie! BÄM! ??
Rocko:
31.07.2026 10:27
„Da sind sie wieder, meine drei Probleme: Vergesslichkeit, Dings und das andere.“ ??‍♂️??
Retromemo:
29.07.2026 18:20
? Neeee alles gut, ich kümmer mich drum ?????????☕
Retromemo:
29.07.2026 18:19
„Das liegt außerhalb meines subjektiven Relevanzkorridors.“ ????
Schwarzfahrer:
27.07.2026 16:13
Und wenn ihr schon dabei seid, Shoutbox ohne Zeilenumbruch und ohne Avatar Anzeige ??? Ging doch bei userem alten Forum ?? warum jetzt nicht ??? ???

Forum Retromemos Forum Rund um die damalige Gamingwelt Der heilige Gral der PC-Bastler

Der heilige Gral der PC-Bastler

Post von Retromemo » 14.07.2026 14:47:54


„Der heilige Gral der PC-Bastler: Wie ein billiger Büro-Chip zum Albtraum für Intel wurde!“

Wir schreiben das Jahr 1998. Wer damals maximale Gaming-Leistung wollte, musste für einen Intel Pentium II mit 450 MHz tief in die Tasche greifen – das war für viele unbezahlbar. Doch dann passierte Intel einer der genialsten Fehler der Computergeschichte. Sie brachten eine Sparversion auf den Markt, die als absoluter Preis-Leistungs-König in die Geschichte eingehen sollte: Den legendären Intel Celeron 300A!

Eigentlich als günstiger Prozessor für langweilige Büro-PCs gedacht, wurde dieser winzige Chip zum absoluten Mythos auf den Schulhöfen und in den ersten Hardware-Foren.

? Das Geheimnis des Celeron 300A

Die ersten Celeron-Prozessoren (ohne das „A“) waren extrem langsam, weil Intel den wichtigen Level-2-Kaschen (L2-Cache) komplett weggelassen hatte. Die Quake-Spieler machten einen großen Bogen darum. Doch beim Celeron 300A (Codename Mendocino) baute Intel 128 Kilobyte L2-Cache direkt auf den Chip ein.

Zwar war das weniger Speicher als beim großen Bruder Pentium II, aber weil er direkt auf dem Chip saß, lief er mit dem vollen Prozessortakt! Das machte den kleinen Celeron verdammt effizient.

? Der legendäre 50%-Leistungssprung (Aus 300 mach 450!)

Das eigentliche Wunder war jedoch das Übertakten (Overclocking). Der Celeron 300A lief standardmäßig mit einem Systemtakt (Front Side Bus) von 66 MHz. Die Mainboards der damaligen Zeit boten im BIOS (oder über die berüchtigten Jumper) aber oft die Option, den Takt auf 100 MHz anzuheben.

Und das Unglaubliche passierte: Fast jeder Celeron 300A machte diesen gewaltigen Sprung ohne Murren mit!

  • Mit ein paar Klicks lief der Chip plötzlich auf 450 MHz statt 300 MHz.
  • Das bedeutete 50 % mehr Leistung völlig gratis!
  • In Kombination mit dem schnellen Cache war dieser günstige, übertaktete Celeron in Spielen oft genauso schnell (oder sogar schneller) als der sündhaft teure Pentium II 450.

? Große Kühler und glühende Gehäuse für die Ü50Surfer

Für unsere Community und die damaligen PC-Bastler begann damit ein echtes goldenes Zeitalter. Man kaufte sich den billigsten Prozessor, investierte ein paar Mark in einen riesigen CPU-Kühler (oder schnallte mit Kabelbindern einen zweiten Lüfter darauf) und hatte eine absolute Gaming-Höllenmaschine. Intel war über diesen Erfolg gar nicht glücklich, da niemand mehr die teuren Pentiums kaufte – bei den Kunden sorgte der Celeron 300A dagegen für Dauergrinsen.

Jetzt seid ihr dran, liebe Übertaktungs-Veteranen!

  • Wer von euch hatte damals auch den legendären Celeron 300A im PC stecken?
  • Lief euer Chip stabil auf den magischen 450 MHz oder musstet ihr mit der Kernspannung (VCore) nachhelfen?
  • Welche abenteuerlichen Kühlkonstruktionen habt ihr damals gebaut, um den PC vor dem Hitzetod zu bewahren?

Schreibt uns eure Overclocking-Storys von damals in die Kommentare!

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Retromemo
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